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Google sperrt uber 11.000 Seiten nach Viren-Angriff
Zur Zeit kursiert ein aggressiver Internet-Virus durch das Netz, welcher Webseiten infiziert und kapert. Auch der Suchmaschinen-Spezialist Google hat deshalb reagiert und uber 11.000 Web-Auftritte aus dem Index geworfen.
Der Schädling, welcher die Webseiten uberfällt, zielt auf eine Lucke im Content Management System Wordpress, wo sich der SoakSoak getaufte Virus breit macht. Wer auf eine infizierte Seite trifft, wird auf eine russische Domain weitergeleitet, die mit weiterer Schadsoftware gespickt ist und den jeweiligen Computer befallen soll.
Wie die amerikanische Sicherheitsfirma Sucuri Scurity LLC berichtet, befindet sich die Schwachstelle in dem Word-Press-Plug-In, welches zur Erstellung von Bilderserien genutzt wird. Über dieses Sicherheitsloch lässt sich die jeweilige WordPress-Installation kapern, so dass der Schädling dann die Umleitung auf die russische Domain einrichtet.
Das große Problem fur die Betreiber der WordPress-Seiten ist, dass die Sicherheit der jeweiligen Webseite so lange nicht gewährleistet werden kann, so lange die Sicherheitslucke im Plug-In besteht. Eine gewisse Abhilfe soll die Installation einer Firewall schaffen, aber im Kern ist hier dringend ein Update durch den Entwickler notwendig. Auch Berichten einige Nutzer, dass nach Wiederherstellung der Seite, diese innerhalb von einigen Minuten erneut infiziert gewesen sei.
Wichtig ist zudem der Hinweis, dass betroffene Seiten nicht einfach durch Loschen bestimmter Dateien wieder gesichert werde kann. Dieser Tipp kursiert aktuell in einigen Foren, soll aber nach Auffassung der Experten nicht reichen um die Sicherheit der Seite zu gewährleisten. Stattdessen ist hier die EInspielung eines Backups oder die grundsätzliche Wiederherstellung der Installation notwendig.
ht4u
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Apple warnt beim iPhone 6 vor magnetischem Zubehor
Wie ublich bieten zahlreiche Hersteller nach der Vorstellung des aktuellen iPhones auch entsprechendes Zubehor mit zahlreichen Features an. Doch metallische oder magnetische Extras konnen zu Storungen bei den Smartphones fuhren, weshalb Apple vor dem Einsatz warnt.
Fur das iPhone 6 gibt es magnetische Kamera-Aufsätze, Schutzhullen mit Metallelementen und andere Gimmicks, welche von den Nutzern gerne verwendet werden. Doch gerade die metallischen und magnetischen Elemente stellen ein Problem dar und konnen die Funktion von Kamera und NFC-Chip storen. Apple hat daher die Hersteller solcher Extras entsprechend gewarnt.
Wie 9to5Mac berichtet, hat Apple eine Warnung an die Teilnehmer des Made-for-iPhone-Lizenzprogramms herausgeschickt, in welcher explizit auf potentielle Storungen durch den Einsatz von magnetischen und/oder metallischen Elementen im Zubehor hingewiesen wird. Auch in einem Support-Eintrag weist Apple auf ein mogliches Storungspotential bei der Kamera des iPhone 6 Plus hin.
So heißt es, dass die magnetischen oder metallischen Elemente den Bildstabilisator der Kamera des iPhone 6 Plus storen konnen, weshalb es zu verschwommenen und unscharfen Bildern komme. Ein entsprechendes Video bei YouTube zeigt dabei, wie stark dieser Effekt ausfällt. Als Losung wird hier schlicht das Abnehmen des jeweiligen Aufsatzes empfohlen. Dieses Problem tritt allerdings nur beim iPhone 6 Plus auf, denn der kleine Bruder bietet keinen Bildstabilisator.
Dafur konnen beide Modelle Probleme mit dem NFC-Chip bekommen, wenn entsprechendes Zubehor eingesetzt wird. Wie genau sich dies auswirkt, wird allerdings nicht erortert. Bereits zuvor hatte Apple vor der Verwendung metallischen Zubehors gewarnt, da dieses auch den digitalen Kompass beeinflussen konne.
ht4u
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