-Dienstleister No-IP.com erhält alle Domains zuruck, die ihm vor wenigen Tagen vom Software-Konzern Microsoft per gerichtlicher Verfugung weggenommen wurden. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die das Unternehmen nun veroffentlichte.

Demnach befinden sich alle beschlagnahmten Domains bereits wieder unter der Kontrolle von No-IP.com. Die Firma bat ihre Kunden allerdings noch um etwas Geduld. "Bitte bedenkt, dass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis das DNS das vollständig verbreitet hat, es sollte dann nach einem Tag aber alles wieder funktionieren", heißt es in derStellungnahmevon Natalie Goguen, der Marketing-Chefin des Unternehmens.


Noip.me kann länger dauern


Wie sie weiter ausfuhrte, gibt es allerdings eine Ausnahme: Bei der Domain Noip.me kann es demnach etwas länger dauern, bis die volle Funktionalität wiederhergestellt ist. Aber auch Diese sollte in den kommenden Tagen wieder wie vor dem Zwischenfall funktionieren. Goguen bat fur die Probleme, die die Sache bereitete, noch einmal um Entschuldigung und bedankte sich fur die große Unterstutzung, die das Unternehmen in den vergangenen Tagen von den Kunden erhielt. In den nächsten Tagen wolle man regelmäßig uber den weiteren Fortgang der Restaurierungsarbeiten informieren.


Vollig unklar ist derzeit, wie diese Wendung in der Angelegenheit nun zustande kam. Dies reiht sich aber in die fehlende Transparenz von Beginn an ein. Noch immer stehen sich die Aussagen beider Unternehmen schlicht gegenuber, was im Vorfeld der Aktion vorgefallen ist.


Microsoft hatte angegeben, die gerichtliche Verfugung erwirkt zu haben, um hauptsächlich gegen die beiden Malware-Familien Bladabindi und Jenxcus vorzugehen. Aber auch einige Botnetze, die uber No-IP-Subdomains verwaltet wurden, konnten so empfindlich gestort werden. Laut dem Konzern sei der Dienstleister im Vorfeld nicht auf Kontaktversuche eingegangen und habe auch nichts gegen das Treiben Krimineller auf seinem Service unternommen.


Seitens No-IP.com hatte man sich hingegen vollig uberrascht gezeigt, dass Microsoft mit solch harten Methoden wie einer Beschlagnahmung zahlreicher Domains gegen die Firma vorging. Im Vorfeld hätte es keine Hinweise darauf gegeben, ebenso wie keinen Informationsfluss, der es den Admins der Firma ermoglicht hätte, selbst aktiv zu werden. Webseite, Domain, URL, Adresse.

Quelle pc-inseider.de